Und Katzen haben häufig bereits beim Anblick der Transportbox eine recht klare Meinung zum geplanten Tagesprogramm.
Für uns beginnt eine gute Untersuchung deshalb nicht erst mit dem Stethoskop.
Ankommen lassen, beobachten, in Ruhe Kontakt aufnehmen, Gelassenheit vermitteln und nicht jedes Tier sofort auf den Behandlungstisch bugsieren – manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machen.
Denn Stress ist nicht nur unangenehm. Er kann auch Untersuchung und Befunde beeinflussen. Ein Tier, das sich sicherer fühlt, lässt sich häufig besser untersuchen – und zeigt uns manchmal schon abseits des Behandlungstisches wichtige Dinge über Verhalten, Bewegung und Allgemeinbefinden.
Genau das gehört für uns zu einem ganzheitlichen Blick auf unsere Patienten: nicht nur den einzelnen Befund sehen, sondern das Tier als Ganzes – und den Menschen, der es am besten kennt. Dafür nehmen wir uns Zeit und hören zu, bevor und während wir untersuchen.
Deshalb darf ein Tier bei uns auch erst einmal skeptisch sein. Oder neugierig. Oder sich hinter seinem Menschen verstecken.
Weil Dein Tier eben mitredet.