Tierarztpraxis Erling Lünen Vogel

Oft gefragt – Was Dein Tier wissen möchte

Wenn Dein Tier plötzlich anders wirkt, weniger frisst, weniger oder keinen Urin/Kot absetzt, Schmerzen hat, sich zurückzieht, müde oder abwesend wirkt oder Du Dir einfach Sorgen machst, melde Dich lieber einmal zu viel als zu wenig bei uns.

Haben wir nicht alle ab und zu einen Vogel? Wir sind vogelkundig (sind allerdings keine Fachtierarztpraxis) und behandeln gerne und häufig Ziervögel verschiedenster Arten. Sollten wir in speziellen Fällen die Überweisung an einen Fachtierarzt für Vögel für notwendig erachten, werden wir das mit Ihnen besprechen und auf Wunsch gemeinsam eine Kollegin/einen Kollegen auswählen. Insoweit lautet die Antwort auf die Frage: „Ja, Du bist hier richtig“

Bitte beachte, dass wir außer in speziellen Ausnahmefällen grundsätzlich keine Wildvögel (Tauben, Spatzen u.a.) behandeln.

Ja, Termine helfen uns, Wartezeiten kurz zu halten und genügend Zeit für Euch einzuplanen. In Notfällen sind wir natürlich auch kurzfristig ohne Termin für Euch da.

Wir meinen: Ein Tierarztbesuch muss immer preiswert aber darf nie billig sein. 

Wir haben dabei bestes Verständnis dafür, dass der oder die eine mehr auf die Kosten schauen muss, als ein anderer und wir haben für alle Gegebenheiten bisher immer eine Lösung gefunden. 

Manchmal ensteht allerdings der Eindruck, dass die Kosten der medizinischen Versorgung von Tieren zunehmend umgeben sind von Mythen, krassen Stories und vielen ungeprüften „Wahrheiten“, manchmal befeuert durch wirklich schlechte weil polarisierende und auf emotional überblendete Einzelfälle fokussierte „Dokus“ im Fernsehen. Dazu gibt es an anderer Stelle demnächst mehr.


Die sinnvolle und sehr gute Frage nach den Kosten möchten wir in aller Kürze wie folgt beantworten:

Jeder Tierarzt ist verpflichtet, sich an die in der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) genannten Höchst- und Mindestpreisangaben zu halten. Die GOT wird als Bundesrechtsverordnung vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) erlassen. Die rechtliche Grundlage hierfür bildet § 12 der Bundes-Tierärzteordnung (BTÄO). 

In der Anlage zur GOT findet sich das Gebührenverzeichnis, in welchem die allermeisten Untersuchungen und Behandlungen mit zugehörigen Kostenangaben aufgelistet sind (800 Positionen). Ist eine Leistung nicht enthalten (z.B. Kariesexkavation, Blutegelanwendung), muss die Tierärztin analog einer bestehenden Ziffer (§ 8 GOT) abrechnen. Nach oben oder runten daf nur auf der Grundlage einer im Einzelfall begründeten vor der Erbringung der Leistung abgeschlossenen schriftlichen Vereinbarung abgewichen werden (§ 5 Abs. 1 GOT).

Auf die Gestaltung der Preise von Arzneimitteln haben wir so gut wie gar keinen Einfluss, da diese in der Arzneimittelpreisverordnung fest geregelt ist.

Die konkrete Gebühr für tierärztliche Leistungen nach der GOT wird gemäß § 2 Abs. 1 GOT innnerhalb eines vorgegebenen Rahmens nach Ermessen unter Anwendung verschiedener Kriterien bestimmt (z.B., nicht abschließend: Schwierigkeit der Leistungen, Zeitaufwand, Wert des Tieres, örtliche Verhältnisse (Lage, Kostenstruktur, Ausstattung). Hinzu kommen Auslagen (z.B. Laborleistungen und Aufwendungen für Material (auch als Pauschale). Die Tierärztin bestimmt die Gebühr aber nicht „wie sie will“ (wie manchmal dargestellt wird) , sondern anhand der gesetzlichen Kriterien „nach billigem Ermessen“. „Billig“ heisst dabei, dass das Ermessen der Billigkeit entsprechen und überprüfbar sein muss (das ist ein juristischer Begriff und hat nichts mit billig und teuer zu tun). Im deutschen Schadensrecht zum Beispiel legt das Gericht die Höhe des Schmerzensgeldes nach „Billigkeit“ fest. Das ist auch eher nicht billig.

Gemäß § 2 Abs. 1 GOT ist im Normalfall eine Gebühr zwischen dem einfachen bis dreifachen Satz zu bestimmen. Somit liegt die rechnerische Mittelgebühr (kein besonderer Aufwand, keine sonstigen Besonderheiten nach den genannten Kriterien) beim zweifachen Satz. Wir rechnen im absoluten Regelfall (ohne Notdienstzeiten, nicht zur Nachtzeit gemäß GOT, nicht an Sonn- und Feiertagen) stets deutlich unter dieser Mittelgebühr zwischen dem einfachen und zweifachen Satz ab.

Es scheint gerade in Mode gekommen zu sein, die seit 2022 geltenden Sätze der neuen GOT als „viel zu teuer“ zu empfinden und zu behaupten, dass tierärztliche Leistungen nun überteuert wären. Vergessen wird allerdings, dass die letzte signifikante Anpassung der GOT im Jahre 1999 erfolgte, die Tierärzte also knapp 23 Jahre lang keine Erhöhung der Gebühren erhielten. Man stelle sich vor Löhne, Gehälter, Besoldungen, Renten und Pensionen wären 23 Jahre lang nicht angepasst worden. Vergessen wird auch gerne, dass Tierärzte alle in dem Zeitraum von 23 Jahren gestiegenen Kosten (Löhne, Gehälter, Miete, Energie, Versicherungen uvm.) aber sehr wohl tragen mussten, ohne diese über den bisher angewendeten Satz kompensieren zu können. Eine Kompensation war nur über die Erhöhung des Satzes wie oben erwähnt möglich. Es ist politisch, wie so vieles, sehr unklug gewesen, 23 Jahre lang zu warten, um dann auf einen Schlag die Anpassung vorzunehmen. Das hat aber auch vielleicht damit zu tun, dass Tierärzte und deren schwache Lobby sich mehr gefallen lassen, als zum Beispiel Lehrer und Rechtsanwälte (ok, anderes Thema). 
Vergessen wird auch gerne, dass die GOT seit 2022 die teils horrende Inflation durch die COVID-19 Pandemie (Corona) und den Krieg gegen die Ukraine noch gar nicht enthält. Wir erinnern uns, dass die Energiepreise explodiert sind ebenso wie Preise für Lebensmittel (Energieinflation allein im September 2022: 36,54%). Vor diesem Hintergrund ist die GOT 2022 alles andere als „unglaublich teuer“ zu gunsten der Tierärztinnen und Tierärzte. Die Kompensation erreicht nicht einmal das Niveau der summierten Inflation und damit müsste eigentlich noch nachgelegt werden. 

Außerhalb der Regelzeiten und außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten der Praxis kommen höhere Sätze und ggf. eine zusätzliche pauschale Notdienstgebühr zur Anwendung. Das ist gesetzlich so zwingend vorgesehen. 

Wir arbeiten im Sinne des Patienten und vor allem auch des Menschen kostentransparent. Auskünfte zu Kosten erteilen wir gerne, am besten VOR der Behandlung. Auf Wunsch können wir auch unseren registrierten Patientenbesitzern für aufwändigere Maßnahmen (z.B. Zahnsanierung, OPs, Maßnahmen mit Sedierung usw.) eine Kosteneinschätzung erstellen.

Viele Faktoren sind preisbeeinflussend und sollten bei einem Vergleich nicht außer Acht gelassen werden (z.B. Art und Umfang der Anästhesieüberwachung, Art und Umfang des Geräteeinsatzes, personeller Aufwand (OPs grundsätzlich mit dreier Team), Inhouse Labordiagnostik uvm.)

Wie eingangs gesagt: Wir meinen, dass tiermedizinische Leistungen preiswert (den Preis wert) sein müssen aber niemals billig sein dürfen.

Sprecht uns bitte gerne VOR oder zumindest während der Behandlung an, wenn Euch Fragen zum Thema Kosten kommen. Das ist absolut berechtigt und wir geben gerne Auskunft. Natürlich erläutern wir auch die Kosten NACH der Behandlung gerne anhand der Rechnung, allerdings sind diese dann schon entstanden.

Ergänzend sind vielleicht die Ausführungen zur Frage der Tierkrankenversicherung interessant.

Eine Knallerfrage, die, vollkommen berechtigt, sehr häufig gestellt wird und etwas mehr Text erfordert. (Lesedauer ca. 2 Minuten, ohne Brille etwas länger).

Vorweg (da gibt es noch gegenteilige Gerüchte, die wohl aus der Versicherungsecke kommen): Tierärzte dürfen ganz klar und unproblematisch konkrete Versicherungen und Versicherer empfehlen (aber nicht als Vermittler auftreten, nichts konkret für Euch berechnen oder ausfüllen). Das gilt auch für TFAs, THPs, Anwälte, Praxismanager und solch anderes Praxisfolk. 

Und ja, wir empfehlen grundsätzlich den Abschluss einer Tierkrankenversicherung (nach intensiver Prüfung des Preis-Leistungs-Verhältnisses und auch des Kleingedruckten (im Kleingedruckten steht immer das  Große)).

Eine Tierkrankenversicherung ist im Grunde das Sicherheitsnetz für alle, die ihr Haustier lieben – und ihren Kontostand auch (ein bißchen), denn wenn Hund, Katze oder auch Kleintier beschließen, sich mit vollem Körpereinsatz ins Abenteuer zu stürzen oder auch einfach nur alt werden, kann es kostspielig werden und das gilt nicht nur für den Besuch von Tierkliniken. Dabei liegt es nicht daran, dass Tierärzte teuer wären (wir sind immer preiswert). Ein verschluckter Socken, eine tief eingetretene Granne, der Labrador, der gerne mal „irgendwas“ („so schnell kann man gar nicht gucken und da hängt noch Alufolie raus“) frisst, eine ältere Katze mit chronischer Nierenerkrankung, mieser Zahnstein und Karies oder die Diagnose FORL (keine Panik davor, anderes Thema) können schon Kosten im hohen drei bis auch vierstelligen Bereich auslösen.

Insbesondere seit der GOT-Novelle im Jahre 2022 (die übrigens noch gar nicht die COVID-19-bedingte Inflation berüksichtigt) verändert sich der Versicherungsmarkt, die Nachfrage steigt, mehr und mehr Versicherer möchten etwas abhaben von der Torte. Und genau so vielfältig wie in einer guten Konditorei ist das Angebot und nicht jede Torte, die gut aussieht, schmeckt auch gut oder sie schmeckt gut aber macht Bauchschmerzen.

Bei einer Versicherung bestimmt im Wesentlichen die Leistung und der Aufwand für Personal und Verwaltung (inklusive Makler) den Preis. Da jede Versicherung davon lebt, mehr einzunehmen, als auszugeben, ist Reflex JEDER Versicherung, genau zu prüfen, was man NICHT zahlen muss (oder manchmal auch erstmal nicht zahlen will). Nein liebe Tierkrankenversicherer, erzählt mir jetzt nichts anderes, Ihr arbeitet nicht für das Tierwohl, sondern rein gewinnorientiert und wollt Aktionäre oder Genossenschaftsmitglieder befriedigen, sonst erstmal nichts. (Hab ich einen Tierversicherer-VVaG ohne Gewinnambition vergessen? Das tät mir irre leid, bitte melden, ich erwähne Euch namentlich).

Die große Aufgabe für Euch liegt daher im Vergleich der konkreten Leistungen für genau Dein Tier (nicht einen Modell-Dackel), der zu zahlenden Prämie, der Ausschlüsse, der Selbstbeteiligung, der Jahreshöchstleistung, anfänglicher Leistungsbegrenzungen, des Kündigungsschutzes, der Wartezeit, der freien Tierarztwahl, der Begrenzung der GOT-Sätze uvm.
Fragt auch konkret nach den üblichen Bearbeitungszeiten, da Ihr ansonsten vielleicht bei der ersten Einreichung einer Rechnung mit dem Autoresponder überrascht werdet „Aufgrund des erhöhten Bearbeitungsaufkommens, ist leider mit längeren Wartezeiten bei der Bearbeitung zu rechnen, wir bitten um Verständnis“. Dafür solltet Ihr allerdings kein Verständnis haben. Die Versicherer haben ja  auch kein Verständnis dafür, wenn bei der Zahlung der Prämie mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Viele Tierärzte verweisen gerne auf die „EisbaumTabelle“ der EisbaumTabelle GmbH. Das ist ein Versicherungsvergleichssystem für Hunde- und Katzenkrankenversicherungen unter Einbeziehung vieler Versicherungen und sehr vieler Tarife. Statt nur Tarifangaben zu vergleichen, bewertet sie anhand realer Behandlungskosten (5-Jahres-Realwert-Methode), wieviel eine Versicherung tatsächlich im 5-Jahres-Prognosezeitraum durchschnittlich erstattet. Das Ergebnis unter Einbeziehung der tariflichen Begrenzung ist der „EisbaumWert“oder „EisbaumIndex“. Das klingt ein bißchen kompliziert, ist es aber nicht wirklich.

Geht da ruhig mal gucken, das ist ja nach dortiger eigener Angabe „Das Original“ und „Von Tierärzten empfohlen“
Ich möchte hier keinen Link setzen, tun die ja umgekehrt auch nicht.

Die Finanzierung der EisbaumTabelle erfolgt durch Provisionen der Versicherer, die an die Eisbaum GmbH fließen, wenn ein Vertrag mit Euch zustande kommt. Dabei ist die Provision bereits in die Prämie, die Ihr zahlt, eingepreist. Das ist nicht schlimm oder unanständig aber man sollte das wissen.

Ich finde, dass die bei Eisbaums abgefragten Daten ein bißchen suggerieren, dass mein konkretes Tier als Grundlage des Vergleiches dient. Dem ist aber nicht so. Grundlage ist ein unter Berücksichtigung realer Behandlungshistorien modelliertes Tier, nicht meins. Das ist nicht schlimm aber man sollte das wissen.
Zudem bin ich nicht so sicher, ob die berücksichtigten Kosten, vor allem im Bereich der Operationen, nicht manchmal zu niedrig kalkuliert sind und daher das Ergebnis verzerren könnten.
Die Idee dahinter aber ist grundsätzlich klasse und daher ist es ja wohl auch „Das Original“ und „von Tierärzten empfohlen“. Es gibt sogar eine Tabelle der TOP-10, die man sich ins Wartezimmer hängen kann. Ich weiß aber nicht genau, warum man das in einer Tierarztpraxis machen sollte.

Vielleicht geht man da mal am (wir bleiben im Bild) Tortenbuffett gucken und nimmt dann das Angebot der drei ausgewählten Stücke ganz genau unter die Lupe, um zu checken, ob wirklich Buttercreme drin ist oder nur H-Sprühsahne.

Es gibt auch vielleicht tatsächlich unabhängige Versicherungsmakler, die für Dein Tier eine Empfehlung gegen eine Gebühr aussprechen. Aber Achtung, guckt im Kleingedruckten (ganz groß, sagte ich ja schon), ob nur für eine bestimmte Anzahl Versicherer eine Auswahl erfolgt (zum Beispiel nur für ganze 9 oder noch weniger wie manche bei etwa 30 Anbietern recht frech als „unabhängig“ anbieten) . In diesem Fall muss gem. § 60 VVG angegeben werden, welche Versicherer das genau sind. Und fragt danach (oder sucht im Kleingedruckten), ob nicht doch Provisionen fließen (das war’s dann nämlich mit der Unabhängigkeit).

Ihr seht nun, warum die Frage echt ein Knaller ist und ich immer dieses „Versicherungsgefühl“ habe, ein bißchen wie beim Gebrauchtautohändler. Vielleicht liegt das daran, dass mir ein Versicherungsmensch mal bei einem Pausenkaffee sagte, dass man ja in erster Linie ein Gefühl verkaufe, keine echte Sicherheit. Damals ging es allerdings um Rechtsschutzversicherungen, was wohl aber keinen Unterschied macht.

Hoppla, da ist es etwas mit mir durchgegangen. Zurück zur Frage.

Ja, wir empfehlen den Abschluss einer Tierkrankenversicherung aber keine konkrete Versicherung und keinen konkreten Tarif, auch, wenn wir immer wieder Post von Versicherern bekommen, die gerne hätten, dass wir einen Flyer auslegen.

Es ist ein kleines bißchen wie beim Heiraten:
Vergleicht gut und wählt weise. 

(ein Beitrag von Tom)

Wir finden eine Lösung und können auch den Zugang über einen gesonderten Eingang (ohne Kontakt zum Empfang und Wartebereich) anbieten. Bei besonders schwierigen Patienten vereinbaren wir regelmäßig Termine gegen Ende der Sprechstunde.
Wichtig ist, dass Ihr uns bereits bei der Terminvereinbarung auf die Besonderheiten hinweist  und Euch VOR dem Betreten der Praxis kurz anmeldet, damit wir alles Weitere veranlassen können.

Wir behandeln auch aggressive Tiere soweit wir es mit unseren Pflichten zum Schutz der Mitarbeiterinnen und zum Eigenschutz verantworten können.
Bitte bringt eigene Schutzausrüstung (z.B. Maulkorb, passende Leine usw.) mit, auch, wenn wir auch hier auf alle Eventualitäten eingestellt sind.

Wichtig ist, dass Ihr uns bereits bei der Terminvereinbarung auf die Besonderheiten hinweist  und Euch VOR dem Betreten der Praxis kurz anmeldet, damit wir alles Weitere veranlassen können.

Das hängt von Alter, Lebensweise und Gesundheitszustand ab. Gemeinsam erstellen wir den passenden Impfplan für Deinen Vierbeiner.

Für normale Untersuchungen meist nicht. Vor Operationen oder bestimmten Untersuchungen informieren wir Euch rechtzeitig über alle Vorbereitungen.

Ruft uns sofort an. So können wir Euch die nächsten Schritte erklären und uns auf die Ankunft Eures Tieres vorbereiten.

Oft zeigen Tiere Schmerzen durch Rückzug, Unruhe, verändertes Verhalten oder Appetitverlust. Wenn Euch etwas ungewöhnlich vorkommt, schaut lieber vorbei.

In den allermeisten Fällen ja. Je nach Untersuchung oder Behandlung kann es aber sinnvoll sein, wenn wir kurz allein mit dem Tier arbeiten.

Viele Erkrankungen entwickeln sich schleichend. Regelmäßige Checks helfen dabei, Probleme früh zu erkennen und besser zu behandeln. Dies gilt vor allem auch für ältere Tiere. 

Wir kümmern uns um Hunde, Katzen, Vögel, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Degus, Ratten und viele andere Heimtiere. Fragt einfach nach, wenn Ihr unsicher seid.

Bleibt entspannt, bringt wichtige Unterlagen mit und transportiert Katzen oder Kleintiere möglichst in einer sicheren Transportbox.

Wir prüfen Zähne und Zahnfleisch auf Beläge, Entzündungen oder andere Probleme und besprechen mit Euch die nächsten Schritte.

Kurzfristiger Appetitverlust kann verschiedene Ursachen haben. Hält er an oder kommen weitere Symptome hinzu, solltet Ihr Euch bei uns melden. Frisst ein Kaninchen nicht, ist das ein Notfall. Auch bei Katzen darf man nicht zu lange abwarten und lieber einmal einen kurzen Check machen.

Ein Chip hilft dabei, entlaufene Tiere schnell zu identifizieren und wieder mit ihren Familien zusammenzubringen. Will man ins Ausland, ist eine Identifikation über einen Chip nahezu immer notwendig.

Natürlich. Viele erste Fragen lassen sich bereits am Telefon klären. Wenn eine Untersuchung nötig ist, vereinbaren wir direkt einen Termin. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir am Empfang keine medizinisch tiefgehende Beratung am Telefon leisten können, vor allem, wenn wir ein Tier gar nicht kennen.

Regelmäßige Gesundheitschecks sind in jedem Alter sinnvoll. Besonders bei älteren Tieren helfen sie dabei, altersbedingte Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Da wir als mobile Praxis gestartet sind, erschien von Anfang an der Umgang mit Bargeld (Kasse, Wechselgeld usw.) zu umständlich und fehleranfällig. Inzwischen sehen wir (und unsere Kunden) keinen Vorteil mehr darin, mit einer Kasse zu arbeiten. Neben der Kasse selbst, ist Wechselgeld vorzuhalten. Für einen rechtssicheren und vollständigen Tagesabschluss (Kassensturz) muss man abends folgende Schritte durchführen: Alle offenen Buchungen abschließen, den Bargeldbestand zählen (Soll-Ist-Abgleich), den obligatorischen Tagesabschluss (Z-Bon) erstellen, das Kassenbuch ergänzen sowie das Bargeld sicher verwahren oder zur Bank bringen. Der Fachanwalt für Steuerrecht weiß, dass bei einer Betriebsprüfung die Kasse sehr gerne ins Visier genommen wird und auch bei vermeintlich bester Führung Probleme macht.
Da inzwischen jeder Erwachsene (97% der über 16-Jährigen) über ein Girokonto nebst Kartenzahlungsmöglichkeit verfügt, stellt diese Zahlungsart (wenn auch durch uns, nicht durch Euch(!), Kosten an unseren Finanzdienstleister zu zahlen sind) die beste und transparenteste Zahlungsmöglichkeit dar. Für Euch ist die Kartenzahlung von unserer Seite aus kostenlos.

Falls vorhanden, bringt Impfpass, Vorbefunde, Medikamentenlisten und wichtige Informationen zur Krankengeschichte Eures Tieres mit.

Das hängt vom Tier und seiner Zahngesundheit ab. Regelmäßige Kontrollen helfen, Zahnprobleme frühzeitig zu entdecken.

Ja, auch ältere Tiere profitieren von einem passenden Impfschutz. Wir beraten Euch individuell zur besten Vorgehensweise.

Sprecht uns an. Oft gibt es alternative Darreichungsformen oder hilfreiche Tipps, um die Medikamentengabe zu erleichtern.

Ja, wir beraten Euch gerne zu Ernährung, Vorsorge, Haltung und vielen weiteren Themen rund um die Gesundheit Eures Tieres.

Ja, das geht, kein Problem. Für die Haltung von Hunden ab 20 kg oder ab 40 cm Größe muss man die Sachkunde durch eine Prüfung nachweisen. Die Bescheinigung gilt lebenslang. 

Ja, natürlich erhaltet Ihr eine Rechnung, die den gesetzlichen Anforderungen entspricht und alle Leistungen genau auflistet. Die Rechnung bekommt Ihr nach Wahl per E-Mail oder ausgedruckt und jede Rechnung ist in unserer App abrufbar.

Nein, dies grundsätzlich nicht möglich. In einzelnen Ausnahmefällen gestatten wir die Zahlung auf Rechnung nach VORHERIGER Absprache bei Bestandspatienten und Vorliegen triftiger Gründe.