Tierarztpraxis ERLING

Ihre mobile Kleintierpraxis für den Kreis Unna und angrenzende Regionen 

Aktuelles aus der Praxis


Guten Tag alle miteinander!

Ich hoffe, es sind alle gut ins neue Jahr gestartet. Bei uns war es wie immer sehr schön aber auch turbulent. Wie das so ist in und mit der Familie. Dazu gehören bei uns immerhin auch 4 Hunde, 4 Katzen, verschiedene Fische und aktuell ein kleiner Überwinterungsgast, Bob das Igelchen.

Allen gemein ist sicherlich die Anwensenheit kleiner Mitbewohner.
Zumindest bin ich kürzlich über diesen Artikel einer Studie gestolpert, die mich zum Nachdenken anregte.

Drake, J., Sweet, S., Baxendale, K. et al. Detection of Giardia and helminths in Western Europe at local K9 (canine) sites (DOGWALKS Study). Parasites Vectors 15, 311 (2022). https://doi.org/10.1186/s13071-022-05440-2

So sieht es aus. Und wer kennt das nicht? Unser Liebling schiebt seinen Allerwertesten quer über den frisch gereinigten Teppich oder vollführt Piruetten als würde er neuerdings Eiskunstlaufen. Das Hinterteil ist schon ein komisches Ding.

Manchmal sind sie dafür verantwortlich: kleine lästige Mitbewohner des Darms.
Im allgemeinen Sprachgebrauch: Der Hund hat Darmparasiten! Igitt!

Aber sollen wir jetzt alle öfter "entwurmen"? Das muss jeder für sich entscheiden aber mein Ansatz wäre: Öfter ja, aber gezielt und vorher kontrollieren!

Ganz eindeutig. Die Endoparasiten sind auf dem Vormarsch und wir deckeln sie vermutlich zu wenig.  Ausgehend oft von Wildpopulationen oder eben auch saisonal von Ansammlungen von Zugvögeln sind viele Wiesen und Waldwege verseucht. Aber da ist es gerade so schön, um dort mit seinem lieben Vierbeiner spazieren zu gehen. Und auch Frau Katze (wenn sie denn Freigang hat) streift am liebsten durch die Felder auf der Suche nach einer kleinen Beute. Und wir laufen munter mit unseren Schuhen da durch und bringen den ganzen Mist auch noch mit in die Wohnung damit unsere Stubentiger unter Umständen auch noch was davon haben. Ein fieser Kreislauf!
Aber es gibt Lösungen.

Ich empfehle ganz klar. Öfter mal den Beutelhalter der so hübsch an den Leinen baumelt zücken und ein paar Häufchen (am besten von mehreren Tagen) sammeln und die Stinkbomben lächelnd der Tierärztin seines Vertrauens auf die Empfangstheke oder den Probeneingangsbriefkasten legen. Die engagierten HelferInnen der Praxen nehmen diese gerne entgegen. Dann werden aus den Kotmengen Proben gezogen und untersucht.
Ja,  das kostet natürlich ein wenig Geld.
Aber das ist spätestens nebensächlich wenn der Tierarzt mitteilt: Ja! Die Proben sind positiv, ihr Hund/ ihre Katze hat Würmer oder Giardien oder andere Endoparasiten, tun wir was dagegen.
Dann fühlt es sich auch gut und richtig an, das verschriebene Mittel zu geben.

Ich werde mir jetzt jedenfalls meinen Hund schnappen und eine Runde laufen. Natürlich mit Kotbeuteln zum einsammeln, denn etwas „Wurmkurfaul“ waren wir doch alle, oder?!

Mit besten Grüßen 

L.Erling & Team
Tierarztpraxis Erling

 


 
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